Archiv für die Kategorie „Allgemein“

 

 

Portale für Netzgemeinschaften werden je nach Zielsetzung des Betreibers gemeinhin gerne auch als Soziale Netzwerke bezeichnet – es werden dort Dienste, Anwendungen und Applikationen für den Austausch der Mitglieder angeboten die dem Zweck der generellen Nachrichtenübermittlung des einzelnen an die Gesamtheit, aber auch kleinere Gruppen hieraus zum Zweck haben.

Eine ganze Weile lang waren diese Social Communities eher freizeitlich orientiert, neue Bekanntschaften konnten geschlossen werden, Fangruppen fanden überregional zueinander oder das persönliche Hobby konnte mit gleichinteressierten ausgiebig "erlebt" und besprochen werden. Aber auch hier entwuchs das Internet rasend schnell den Kinderschuhen und obgleich es diese privat genutzten Gemeinschaften natürlich noch weiterhin geben wird (auch diese sind einem enormen Wachstum unterworfen) sind für uns im Besonderen die wirtschaftlich ausgerichteten Gemeinschaften hier von Interesse. Einer aktuellen Studio zu Folge nutzen aktuell 70% der deutschen Unternehmen diese Portale für die Kontaktpflege – Ein Wert der den internationalen Durchschnitt von 58% deutlich übersteigt. Kleinere Betriebe profitieren entsprechend der Umfrage hierbei in der Kundengewinnung mehr als große Unternehmen. Bitte lesen Sie hier die Meldung auf Heise.de

Interessant ist für uns in diesem Zusammenhang noch ein weiterer Punkt. Auf der Suche nach der Original-Studie dieser Meldung  – gerade mal ein paar Stunden alt – erhielten wir eben dieses Bild. Kaum vorstellbar mit welcher Macht diese Meldung binnen Minuten im Netz um sich greift. Stellen Sie sich nur mal vor eine Unternehmensmeldung aus Ihrem Haus würde so schnell und stark verbreitet…

07 07 2010-google in

 

 

 

 

Nach einer Definition des Ökonomen Joseph Schumpeter (Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, 1911) gilt die erfolgreiche Implementierung technischer oder organisatorischer Neuerungen im wirtschaftlichen Prozessen als Innovation. Der "schöpferische Unternehmer" ist in den aktuellen Zeiten mehr denn je gefragt und so hat die "compamedia GmbH" Ihren Wettbewerb der "Top 100" auch für dieses Jahr bis 31.10.2010 ausgeschrieben.

Nicht uninteressant – und als Anreiz für eigene Gedanken durchaus geeignet – sind auch die Preisträger aus diesem Jahr: Hier in der Übersicht und nach Branchen sortiert: Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand. Als Beispiel könnten wir an dieser Stelle etwa einen Betrieb aus dem Handwerk, genauer Holzhandwerk aufzeigen. Die HGM-Holztreppen GmbH stellte sich einer neuen Leitfrage für Ihre Tätigkeiten und konnte auf diese Art neben neuen Designs von Holztreppen folgend auch weitere Vertriebsformen und Produktnamen für sich gewinnen. Weg von der reinen Technik – hin zu Emotionen lautete die Formel, welche zu einem steilen Wachstumskurs verhalfen. Hier gibt es das gesamt Portrait zum lesen…

Das der Betrieb dennoch, oder gerade deswegen, beherzt zur Arbeit geht versteht sich von selbst und so wurde eine Treppen Renovierung auf für den Bereich des Online-Marketing digital erfasst und beeindruckend publiziert. Sehen Sie einfach mal rein…

 

 

 

 

Die allumfassende Wolke  – das Internet – hat eine neue geniale Idee aus dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" nach Deutschland importiert und hier vielversprechend umgesetzt: Den Bedarfs-Journalismus!

Mit dem Portal "wiegehtdas.tv" wurde damit eine sprichwörtlich bedarfsgerechte Plattform für die Fragen dieser Welt online gestellt, denn die dort publizierten Artikel und Videos werden auf Grund von Anfragen in Suchmaschinen eingestellt. Ein Algorithmus der dahinter liegenden Engine wertet die deutschlandweiten Suchen aus und gibt nach einer internen Wertung die Themen an das Team freier Mitarbeiter für eine Beantwortung weiter. – Bedarfsartikel erster Güte also. Dass sich ein derartiges Konzept durchsetzen wird steht vorläufig außer Frage, immerhin ist das amerikanische Vorbild hierzu schon seit 2006 – wenn auch in etwas veränderter Form – online. Eine pfiffige Idee also – und wir dürfen gespannt darauf warten bis weitere Adaptionen in andere Disziplinen der Online-Kultur erwachsen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in diesem Beitrag auf heise.de; Hier nochmals der Querverweis auf diese spannende Idee selbst….

 

 

 

 

Mit Tricks oder dubiosen Machenschaften Mitmenschen zu nachteiligen Geschäften zu bewegen wird gemeinhin als Bauernfängerei bezeichnet. Das derlei Maschen aber offenbar querbeet durch alle Berufsgruppen von Erfolg gezeichnet ist wird spätestens durch die stetig nachwachsende Schar an neuen Firmen dieser Couleur offenbar…

Beispiele kann Ihnen vermutlich jeder Gründer einer GmbH zur Genüge mitteilen, denn selten wird der Briefkasten so sehr gefüllt sein wie unmittelbar nach einer Firmengründung. Kosten für eine Eintragung hier, vermeintliche Ausgaben dort – der Kreativität der Anbieter scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Doch auch im Online-Business finden sich derlei Vorhaben zur Genüge. Schon in der Vergangenheit hatten sich Firmen mit Eintragungen in Gewerbeportalen zu bereichern versucht ohne einen wirklichen Nutzen für den Betreiber einer WebSite zu bieten. Weder waren diese Portale gut besucht, so dass sich ein nennenswerter Traffic hieraus ergeben hätte, noch waren diese teilweise überhaupt im Netz bekannt oder renommiert. Auch aktuell haben wir eben wieder ein derart fingiertes Schreiben in unserem Postkasten hinterlegt bekommen – ein Anschreiben im offiziellem Stil, wie bei Behörden üblich auf grauem Recyclingpapier und mit einem Bar-Code versehen. Dass die Rückantwort gebührenfrei zu tätigen wäre ist deutlich hervorgehoben, weniger offensichtlich die anfallenden Kosten für eine zweijährige Eintragung in dieses Linkregister. Trau Schau Wem möchte man an dieser Stelle als Rat erteilen, und doch ist es häufig nicht ganz einfach hinter die Trickserei zu sehen. Unser Rat: Fragen Sie im Zweifel zunächst Ihren Dienstleister oder Servicepartner im Online-Bereich nach weiteren Informationen in derlei Angelegenheiten. Oftmals schlagen die Wellen der Schreiben derart hoch, dass schon umfassend in den einschlägigen Foren hierüber berichtet wurde. Weitere aktuelle Informationen finden Sie auch hier…

 

 

 

 

Aus dem lateinischen conservativus (erhaltend, bewahrend) leitet sich auch eine typisch menschliche Eigenart ab die im Internet bisweilen zu verheerenden Folgen führen kann. Stillstand ist Rückschritt wird gemeinhin in der Wirtschaft argumentiert und wohl nirgendwo anders als im Internet bewahrheitet sich dies.

Aus einer aktuellen Studie des "Branchenverbands Bitkom" (Deutsche sind ihren Passwörtern zu treu) geht hervor, dass nur allzu oft nachlässig mit dem aktualisieren der eigenen Kennwörter umgegangen wird. Dies kann bei Zugangsdaten im Netz, wie auch am heimischen Rechner zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen, weshalb die Studie ein wirklicher Anlass zum Aufmerken ist. Nicht selten fallen gerade hochfrequentierte WebSites einem Defacement zum Opfer das weitreichende Konsequenzen für den Ruf des Betreibers, aber auch wirtschaftliche Auswirkungen haben kann. Im schlimmsten Falle verändern die Eindringlinge dann nicht nur das Aussehen der WebSite sondern hinterlegen auch schädlichen Code der die Rechner der Besucher auf weitere Seiten entführt oder Schadsoftware installiert. Dass keine Suchmaschine dies Ihren Anwendern zumuten wird liegt auf der Hand und so verschwinden hart erkämpfe Postionen innerhalb der Suchergebnisse binnen Tagen. Dass der Zugang auf die Internetpräsenz nicht immer direkt über die Zugangsdaten verläuft steht hierbei außer Frage, aber oft wird auch mit notwendigen Updates der verwendeten Software und zugrundeliegenden Skriptsprachen genauso umgegangen wie mit den doch alltäglich benötigten Kennwörtern.

Gerade CMS-Systeme bieten durch zeitnahe Updates und schonende Installationsroutinen für neuere Ausgaben hervorragende Möglichkeiten um die eigene Website auf den "Stand der Technik" zu halten. Umso unverständlicher erscheint aber hier der verbreitete Glaube "es muss doch noch nicht sein"  oder "wer interessiert sich schon für meine WebSite?". Aktuell haben wir von einem Fall erfahren bei dem es sich um keine im herkömmlichen Sinn hochfrequentierte oder wettbewerblich brisante Site zu handeln schien, und doch wurde diese Opfer eines MySQL-Scripting Angriffs. Der Hintergrund: Durch einen Fehler innerhalb eines verbreiteten Blog-Systems war es möglich, binnen weniger Stunden jede Menge gleich installierter Systeme anzugreifen – ein lohnendes Ziel also. Mitgefangen – Mitgehangen gibt hier der Volksmund zum Besten – und gleichwohl wäre doch ein bereits für diesen Angriff bereinigtes Update für das System bereitgestanden. Die Maßnahmen hinterher dauerten durch die erforderliche Datenbankbereinigung jedenfalls deutlich länger als das Update an sich – Kosten, Zeit und Nerven die man sich hätte sparen können.

Bitte lesen Sie also die Studie (hier nochmals der Querverweis) und lassen Sie uns die Forderungen und Erkenntnisse auch auf die WebSites, Online-Shops und CMS-Systeme anwenden – im allgemeinen Interesse…

 

 

Suchen
Archive

Sie sind momentan im Archiv der Kategorie Allgemein.